Heinrich-von-Kleist-Schule - Remondis

21.06.2018

Recycling?....Erkundungsbesuch der 5b bei Remondis

....Als nächstes haben wir Klassenfotos gemacht. Das hat echt viel Spaß gemacht, weil wir einmal rumalbern konnten. Danach wurden wir von einem Mitarbeiter von Remondis abgeholt und sind zur An-lieferung gegangen, wo ein riesiger Müllberg war. Das war echt schockierend. Vor allem, weil dort riesige Mengen an Plastik lagen. Der Mitarbeiter hat uns erzählt, dass jeden Tag ungefähr 400 Tonnen Müll ankom-men, dies sind 17 Tonnen Müll pro Stunde. Der Müll wird dann mit einem kleinen Bagger in eine Trennmaschine gegeben. Dort wird er getrennt in z. B. Kunststoff oder alles was magnetisch ist. Der Mitarbeiter hat uns auch erzählt, was das Eke-ligste ist, was sie bekommen: Volle Windeln! Dann hat er mit uns einen Rundgang gemacht. Weiterhin wird der Müll sortiert mit großen Trennmaschinen. Anschließend hat der Mitarbeiter uns eine besondere Trennmaschine vorgestellt: Die Siebtrommel. Sie siebt alle Sachen aus mit einem Perforationsdurchmesser von 160-300 mm. Die kleineren Sachen kommen nach hinten (Joghurtbecher & Co) und die größeren Sachen nach vorne (Papier, Pappe & Co). Der ganze getrennte Müll wird nun in einer Maschine zu sogenannten Müllbällen geformt und zusammengebunden. Ein Müllball wird in ca. 20 Sekunden gemacht. Ein Ball wiegt eine Tonne und ist ein Meter breit. Pro Tag werden ungefähr 500 Bäl-le produziert. Nach 2 Stunden Remondis hieß es dann: Zurück zur Schule! Uns hat der Ausflug gefallen. Wir haben viel erfahren und es hat Spaß gemacht!

 Leni, Klasse 5b


23.04.2018

Vernissage 2018

Ausstellungseröffnung 2018

Es scheint so, als sei alles wie schon gehabt und ist doch jedesmal anders und wunderschön. Klar, die Currywurst , die die Mitarnbeiter von Remondis servierten,  der Leiter des Kunstkurses Elmar Büsing , der die Besucher herzlich begrüßte: wie seit vielen Jahren. Und doch ist es jedesmal toll zu sehen, wie die jungen Künstlerinnen und Künstler stolz ihre Werke präsentieren. Einige davon können Sie unten auf den Fotos sehen.

In drei Gruppen bearbeiteten sie das Thema: "Da ist Musik drin!"; Musikinstrumente, Autos und Selbstportaits, überall ist Musik drin! Ein paar Bilder sind auch hier zu sehen, aber nicht alle.

Ein wunderschönes kleines Heftchen enthält dagegen alle Bilder im brillianten Farbdruck. Diese können bei Herrn Büsing für 5,- Euro bestellt werden. Schreiben Sie  einfach eine Mail an Elmar Büsing: Mailadresse: e.buesing(at)hvk-bochum.de

Die folgenden Bilder;

1.Elmar Büsing stellt das Thema und die Arbeitsweise vor.

2. Aufmerksame Zuhörer

3. Die Künstlerinnen und Künstler

Einige Exponate


Ausstellung des Jahres 2017

 

Das Partnerunternehmen ermöglicht es auch in diesem Jahr, Schülerinnen und Schülern des 9. die Ergebnisse ihrer Arbeit im Differenzierungskurs Mathe/Kunst, der von Herrn Thomas Dresbach geleitet wird, im öffentlichen Raum zu präsentieren. Bei einem typischen „Ruhrgebiets-Imbiss, den Mitarbeiter von Remonsdis vorbereitet hatten, konnten sich Aktive sowie Gäste über die durch die Serigrafien der Pop-Art- Legende Andy Warhol inspirierten Arbeiten austauschen.


19.03.2017

8. Kunstaustellung bei Remondis

 

Wie in vergangenen Jahren auch erhalten unsere Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, ihre Arbeiten im öffentlichen Raum – bei unserem langjährigen KSW-Kooperationspartner, der REMONDIS GmbH & Co. KG, - auszustellen. Zur Vernissage, die am Freitag, 31.03.2017 um 18.00 Uhr in der Kantine der REMONDIS GmbH & Co. KG (Dieselstr. 3, 44805 Bochum) stattfindet, sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Um Anmeldung per Mail (t.dresbach@hvk-bochum.de) wird bis zum 24.03.2017 gebeten.


20.10.2016

Müllsortierung -eine Erkundigungsbesuch von HvK- Schülerinnen und Schülern

 

„Was passiert eigentlich mit unserem Müll in der Gelben Tonne?“

Politikunterricht vor Ort

Traditionell besuchen die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs der Heinrich-von-Kleist-Schule im Rahmen des Politikunterrichts die Bochumer Niederlassung des Partnerunternehmens Remondis GmbH & Co.KG. Ziel des Unterrichtsgangs ist es unter anderem, sich anschaulich mit der Frage „Was passiert mit unserem Müll?“ auseinanderzusetzen und die Schülerinnen und Schüler für den Sinn bzw. die Notwendigkeit von Recycling zu sensibilisieren....

...So erkundeten auch In diesem Jahr die Schüler und Schülerinnen die Sortieranlagen in Bochum-Gerthe. Hier erfuhren sie zum Beispiel, dass das Entsorgungsunternehmen pro Monat ca. 450-500 Tonnen Müll in Gelben Säcken sammelt und wie dieser Müll über Kamera- sowie Druckluftsysteme automatisch sortiert und anschließend, platzsparend zu sortenreinen Ballen (Weißblech, Aluminium, Verbunde oder Kunststoff) gepresst, in weiterverarbeitende Produktionsstätten transportiert wird. Bildunterschrift: Beeindruckt zeigten sich Schülerinnen und Schüler der HvK von den Erklärungen eines Remondis-Mitarbeiters.



7. Ausstellung bei Remondis

Elmar Büsing erklärt und im Hintergrund hören Schulleiter Herr Buda und Prokurist Herr Zolda von Remondis zu

 

Zahlreiche Gäste waren vor Ort. Ebenso natürlich die Künstlerinnen und Künstler, die gerne ihre Bilder und Ideen vor Ort den Interessierten vorstellten.

Bei einem Imbiss, den Mitarbeiter von Remonsdis vorbereitet hatten, konnten sich Aktive sowie Gäste über die durch die Pop-Art- Legende Andy Warhol inspirierten Arbeiten austauschen und beeindruckende Ergebnisse betrachten.

Sowohl der Prokurist  von Remondis in Bochum Gerthe, Herr Zolda, als auch der Schulleiter, Herr Buda, sprachen Grußworte, bevor Elmar Büsing die diesjährigen Motiv-Ideen erläuterte.

Die Bilder bleiben nun im Ausstellungsraum, der Cafeteria des Unternehmens, für viele Menschen zur Betrachtung hängen. Auch so erreichen sie mehr Öffentlichkeit als es „nur“ in der Schule der Fall wäre.

Übrigens kann man sogar die Exponate erwerben, denn die Dateien sind auf Anfrage zu bekommen und als Vectordateien sogar bis hin zur Tapetengröße druckbar Kontakt aufnahme: Elmar Büsing:Email: e.buesing@hvk-bochum.de

Bilder aus der Ausstellung November 2015


28.10.2012

Vernissage bei Remondis

Nun schon traditionell zum fünften Mal wurden im Rahmen einer Vernissage am 28.10.12 in der Bochumer Niederlassung der Fa. REMONDIS GmbH & Co. KG, dem langjährigen Kooperationspartner unserer Schule, die Kunstwerke der Öffentlichkeit vorgestellt. Angeregt durch das Aufgreifen von Konsum- und Alltagsgegenständen in der Pop-Art sowie durch Warhols Serigrafien entstanden unter Anleitung des Kunstlehrers Elmar Büsing die Schülerarbeiten im Rahmen des Differenzierungskurses Mathematik-Kunst (8. Klasse) , die insbesondere das Bochumer Musical „Starlight Express“ thematisieren. Die Werke sind zielgerichtet für eine Etagengestaltung des Bochumer Seniorenzentrums „Stella Vitalis“ entwickelt worden. Die Bewohner dieser Etage sind wahre 'Fans' des Musicals und wünschten sich eine dementsprechende Wandgestaltung. Weitere Arbeiten entstanden aus Zeichnungen, die Schülerinnen und Schüler der HvK während eines Aufenthalts in der Partnerschule in Ivybridge angefertigt haben. Die Kunst-Fachschaft in der britischen Partnerschule beteiligt sich am sog. "Eden-Projekt" (einem weiträumigen Biosphären-Reservat in Cornwall), an dem auch einige Schüler/innen unseres Gymnasiums teilnehmen konnten. Diese Einzelarbeiten wurden dann ebenfalls digitalisiert und zu (unendlich zusammenfügbaren) Sechsecken weiterverarbeitet.

Inspiriert von der Kunst der Sechziger

Gesicht
Dorloechter
Ende
Häffner
Kutschinski

Der Differenzierungskurs Kunst/Mathematik der Heinrich-von-Kleist-Schule eröffnete die vierte Ausstellung  zum Thema Pop-Art in der Remondis-Kantine. Im Differenzierungskurs Kunst/Mathematik ließen sich die Schüler gemeinsam mit Kunst- und Mathematiklehrer Elmar Büsing vom Werk der Pop-Art-Legende, Andy Warhol, inspirieren. Dabei kombinierten sie eigene Ideen mit den bewährten Techniken der Pop-Art. Schwerpunktmäßig standen dabei die Motive Blumen und Selbstporträts auf dem Stundenplan.

Doch nicht nur Eltern und Mitschüler/innen werden die Kunstwerke der Neuntklässler in der nächsten Zeit bewundern – auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens Remondis können sich beim Mittagessen an den Bildern erfreuen. Die Bilder werden vorerst weiter in der Kantine ausgestellt.

„Erst war ich total nervös, aber jetzt bin ich stolz, dass die Bilder so gut ankommen“, freut sich Sarah Dorlöchter aus der 9a der Heinrich-von-Kleist-Schule und betrachtet zufrieden ihr selbstgemaltes Pop-Art-Bild mit einer Blume in leuchtendem Blau. Genau wie ihre Mitschüler aus dem Differenzierungskurs Kunst/Mathematik hat sie in den letzten Wochen auf den Tag hingefiebert, an dem sie ihr Werk endlich ihrer Familie und interessierten Lehrkräften präsentieren kann.

Im Differenzierungskurs Kunst/Mathematik ließen sich die Schüler gemeinsam mit Kunst- und Mathematiklehrer Elmar Büsing vom Werk der Pop-Art-Legende, Andy Warhol, inspirieren. Dabei kombinierten Sie eigene Ideen mit den bewährten Techniken der Pop-Art. Schwerpunktmäßig standen dabei die Motive Blumen und Selbstporträts auf dem Stundenplan. Gerade die Selbstporträts stellten die jungen Künstler vor große Herausforderungen. „Wie weit kann ich das Bild abstrahieren, dass ich es noch erkennen kann? Diese Frage stellt sich natürlich, wenn man am PC das eigene Porträtbild verfremdet“, erklärt Elmar Büsing die Vorgehensweise in diesem einzigartigen Kurs.  „Jedes Jahr bin ich wieder erstaunt, was die Schüler auf die Beine stellen und freue mich über die enge Kooperation zwischen der Heinrich-von-Kleist-Schule und dem Unternehmen Remondis“, zeigte sich Michael Zolda, langjähriger Ansprechpartner bei Remondis, beeindruckt.

Doch nicht nur Eltern und Mitschüler werden die Kunstwerke der Neuntklässler in der nächsten Zeit bewundern – auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens Remondis können sich beim Mittagessen an den Bildern erfreuen. Die Bilder werden vorerst weiter in der Kantine ausgestellt. Remondis unterstützt schon im vierten Jahr in Folge im Rahmen der Initiative Schule – Wirtschaft das Projekt an der Heinrich-von-Kleist-Schule – und ist gespannt auf weitere künstlerische Farbtupfer an den Wänden.  

Übergabe der KSW-Wandschilder zur Feier der zehnjährigen Kooperation zwischen Schule und Unternehmen

Im Rahmen der Vernissage am 31. Oktober sprach der Lenkungsausschussvorsitzende Herr Klüter von der Bezirksregierung Arnsberg ein Grußwort.

Dabei überreichte er repräsentative Wandschilder für das Unternehmen und Schule, die die mittlerweile neunjährige gemeinsame gute Partnerschaft auch nach außen der Öffentlichkeitanzeigen wird.

Schulleiter und Geschäftsführer nehmen diese gerne entgegen und bekräftigten den Willen, weiterer guter Zusammenarbeit.

PopART - Ausstellung von Kunstarbeiten des Differenzierungskurses “Kunst/Mathematik“ der Heinrich-von-Kleist-Schule

Sonntag, den 31.10.2010 um 11 Uhr im
Cafeteria-Gebäude REMONDIS Dieselstr. 3, 44805 Bochum

Die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Schule beschränkt sich nicht auf Maßnahmen zur Berufsorientierung oder die Vermittlung wirtschaftlichen Wissens, sie schließt die Förderung kreativer Kompetenzen mit ein. Dieses Ziel  verfolgen die Heinrich-von-Kleist-Schule und die Firma  REMONDIS GmbH & Co. KG mit der Kunstausstellung in den Räumen des Unternehmens in Bochum-Gerthe.

Die  diesjährige Vernissage eröffnet bereits die dritte Kunstausstellung von Schülerinnen und Schülern der Heinrich-von-Kleist-Schule in den Räumen der Firma REMONDIS. Angeregt durch das Aufgreifen von Konsum- und Alltagsgegenständen in der Pop-Art sowie durch Warhols Serigrafien entstanden Schülerarbeiten, die Selbstporträts ästhetisieren. Ein zweite Motivgruppe widmet sich „sweets“, einem gemeinsamen Projekt mit der englischen Partnerschule in    Ivybridge.

In ihrer langjährigen Zusammenarbeit im Rahmen des Kooperationsnetzwerkes Schule – Wirtschaft Bochum/Herne führten und führen Schule und Unternehmen in verschiedenen Fächern und unterschiedlichen Jahrgangsstufen gemeinsame Projekte durch: Fahrten auf dem Entsorgungswagen und Diskussionen mit Betriebsräten vermitteln Schülerinnen und Schülern Einblicke in die moderne Arbeitswelt, durch Informationen und Diskussionen über Public-Private-Partnership und Company-Partnership  lernen sie neue Formen unternehmerischer Tätigkeit und Zusammenarbeit zwischen Privatwirtschaft und öffentlicher Hand kennen, Exkursionen in das Lippe-Werk nach Lünen vertiefen naturwissenschaftliche Kenntnisse.

Im Rahmen der Veranstaltung wird Herr LRSD Reinhold Klüter, Vorsitzender des Lenkungsausschusses der Kooperationsnetzes, Schule und Unternehmen die KSW-Plakette überreichen.

Auf dem Bild:
Die zu Recht  stolzen Schülerinnen und Schüler mit ihrem Lehrer Elmar Büsing, der das Kunstprojekt leitet, vor einigen Exponaten.

"Dreck machen schafft Arbeitsplätze"
Schüler erhalten von Betriebsratsvorsitzendem neue Einsichten

Remondis
Herr Rakowski während des gesprächs mit der Klasse 10b

Am 27.04.09 besuchte uns, die Klasse 10b, Herr Rakowski, der Betriebsratsvorsitzende von REMONDIS Bochum. Er ist als Fahrer bei REMONDIS beschäftigt und arbeitet bereits seit zwölf Jahren als Betriebsratsvorsitzender. Uns hat besonders interessiert, wie man zu diesem Amt kommt. Zunächst wählen die Mitarbeiter Betriebsräte (Die Zahl dieser richtet sich nach der Mitarbeiterzahl), wobei sich jeder, der im Betrieb beschäftigt ist, zur Wahl aufstellen lassen kann. Diese Betriebräte wählen bei der ersten Sitzung dann den Vorsitzenden. Alle vier Jahre wird der Betriebsrat neu gewählt, was zwischen dem 1.März und dem 31.Mai passiert. Da allerdings noch kein perfekter Betriebsratsvorsitzender vom Himmel gefallen ist, hat er während seiner Amtszeit laut §37 des Betriebsverfassungsgesetzes die Erlaubnis, an 3-4wöchigen Seminaren zur Weiterbildung teilzunehmen. Die Kosten dafür muss der Arbeitgeber übernehmen und ihn von der alltäglichen Arbeit freistellen. Entgegen unserer Vermutung, dass ein Betriebsratsvorsitzender eine bessere Bezahlung erhält, findet die Arbeit im Betriebsrat auf rein ehrenamtlicher Basis statt. (Größere Betriebe beschäftigen allerdings auch hauptberufliche Betriebsräte.) Da der Betriebsrat oft gegen den Vorstand arbeiten muss, genießen die Mitglieder einen Kündigungsschutz, welcher auch noch bis12 Monate nach der Niederlegung des Amtes gilt. Allerdings kann es bei fatalenVerstößen, wie z.B. Diebstahl, außerordentliche Kündigungen geben. Zu den Aufgaben des Betriebsrates gehört die Führsorgebetreuung der Mitarbeiter, was heißt, dass sie für jegliche Probleme Ansprechpartner sind. Hierbei versuchen sie immer im Sinne der Mitarbeiter zu handeln. Er achtet darauf, dass Tarifverträge und Arbeitsschutzbestimmungen eingehalten werden. Dabei bezieht er sich auf das 2000 Seiten lange Betriebsverfassungsgesetz, welches die Rechte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer klar formuliert. Dieses Buch ist quasi die Bibel eines jeden Betriebsrates. 50 Seiten davon gelten der sogenannten Auszubildenenvertretung (JAV). Diese wurde gegründet, da auch die Jugendlichen eine wichtige Rolle im Betriebsalltag spielen und auch ihre Interessen und Meinung vertreten werden sollten. Die JAV wird alle zwei Jahre gewählt und die Vertreter sind zwischen 18-25 Jahren alt. Natürlich können auch diese Vertreter Seminare besuchen und bei größeren Problemen mit dem Betriebsrat zusammen arbeiten, zu welchem wir nun zurückkommen.

Besonders interessiert war unsere Klasse an den typischen Problemen, mit denen sich die Mitarbeiter an den Betriebsrat wenden. Am häufigsten muss der Betriebsrat bei Kündigungen einschreiten. Eine Kündigung ist erst gültig, wenn der Betriebsrat innerhalb von sieben Tagen keinen Widerspruch einlegt. Dies ist eine sehr große Verantwortung für den Betriebsrat, da er schnell und konkret auf die Kündigungen reagieren muss. Außerdem wenden sich Mitarbeitern an den Betriebsrat, wenn sie eine Versetzung wünschen, da sie sich z.B. in ihrem Arbeitsumfeld nicht wohlfühlen. Zudem muss der Konflikte zwischen den Mitarbeitern schlichten, auch wenn diese sich teilweise "wie im Kindergarten" verhalten. Dabei können natürlich nicht alle Wünsche der Mitarbeiter erfüllt werden. Zusätzlich muss der Betriebsrat kontrollieren, ob die Rechte von ausländischen und behinderten Mitarbeitern eingehalten werden. Bei Missachtung dieser Aufgaben kann der Betriebsrat auch abgewählt werden. Um die oben genannten Probleme zu besprechen und andere Anträge zu bearbeiten, trifft sich der Betriebsrat regelmäßig. Bei Spezialfällen werden auch Sondersitzungen einberufen. So hat der Betriebsrat einige Mitbestimmungsrechte, vor allem in sozialen Angelegenheiten, wie z.B. der Festlegung der Arbeits-, Urlaubs- und Pausenzeiten. Dabei hat der Betriebsrat oft andere Sichtweisen als der Vorstand. Falls diese Differenzen nicht gelöst werden können, gibt es eine spezielle, übergeordnete Einigungsstelle. Bei Kontaktierung dieser Stelle, muss der Arbeitgeber allerdings die dabei anfallenden Kosten tragen. In die Arbeit des Betriebsrates muss natürlich viel Zeit investiert werden, was oftmals zur Folge hat, dass Betriebsratsmitglieder teilweise von ihren eigentlichen Berufen befreit werden. Grundsätzlich gilt nämlich: Amtspflicht (also die Aufgaben im Betriebsrat) steht vor Arbeitspflicht. Vor allem die Aufgaben des Betriebsratsvorsitzenden sind sehr zeitaufwendig, da er auch im Gesamtbetriebsrat West sitzt. In diesem Gesamtbetriebsrat sitzen mehrere Betriebsratvorsitzende verschiedener REMONDIS- Standorte.

Da die Wirtschaftskrise zur Zeit ein aktuelles Thema ist, wollten wir natürlich wissen, wie sich diese auf REMONDIS auswirkt. Auch dazu konnte Herr Rakowski uns eine Auskunft geben. Als Beispiel nannte Herr Rakowski die Problematik der Zeitarbeit. Doch gerade in diesem Gebiet versucht REMONDIS Lösungen zu finden. Weitere Schwierigkeiten entstehen, da REMONDIS stark von anderen Unternehmen abhängig ist. Dies trifft z.B. für die REMONDIS- Mitarbeiter zu, welche für die Sauberkeit auf dem Opelgelände zuständig sind, denn wie Herr Rakowski formulierte: " Dreck machen schafft Arbeitsplätze!" Eine Pleite von Opel würde demnach auch Entlassungen bei REMONDIS mit sich ziehen.

Wir sind Herrn Rakowski wirklich sehr dankbar dafür, dass er sich ganze zwei Schulstunden für uns Zeit genommen hat und unermüdlich unsere vorbereiteten Fragen beantwortet hat.

Rundgang und Besichtigung des Recyclingstandorts Lünen (Remondis) - 23.10. 2007

Informationen zum Standort Lünen:

Der Standort in Lünen besteht seit 1988 und war damals 230 ha groß. Zu dieser Zeit wurde dort Aluminium verarbeitet. Ab 1987 wurde der Standort zur Aufarbeitung industrieller Rückstände umfunktioniert. 1993 beteiligte sich die Firma Rethman zu 75% an dem vorhandenen Standort Lünen und übernahm ihn ´97 zu 100%. Lünen ist keine „Endstation", sondern ein Kreislaufstandort, was bedeutet, dass dort wiederverwertet wird und Stoffe nicht bloß endgültig eingelagert werden.

Biokompostwerk
Biokompostieranlage in Lünen

Rundgang/Rundfahrt:

Um 9:00 Uhr wurden wir an der Heinrich-von-Kleist Schule in Bochum von einem Bus abgeholt, der uns freundlicherweise von Remondis zur Verfügung gestellt wurde und uns nach Lünen zu Remondis fuhr.

Nach der Anmeldung begann unsere Führung als Rundfahrt mit dem Bus über das Gelände der Firma.

Zuerst fuhren wir an dem eigenen Kühlturm und der eigenen Feuerwehr der Firma vorbei.

Unsere erste Station  war die Tierkörperbeseitigungsanlage. Aus den verarbeiteten Tierkörpern wird kein Tiermehl erzeugt. Sie werden hier aus hygienischen Gründen zu einem energiereichen Brei gekocht und im eigenen Kraftwerk zur Energieerzeugung, verbrannt.

Danach durchfuhren wir das Roh-Gips Lager. Der hauptsächlich aus Kohlekraftwerken gewonnene Gips wird als Baustoff bzw. als Dentalgips in der Zahnmedizin verwendet. Er wird hier gelagert und an Interessenten verkauft.

Wir führen weiter zur Kompostieranlage einem der interessantesten Besonderheiten dieses Standorts. Wir betraten die Kompostieranlage, um die sichtbaren Prozesse der Kompostierung zu begutachten. Hier wurde uns das Brikollare-Verfahren näher gebracht, bei dem der Kompost zu Briketts gepresst wird und nur unter dem Einfluss von Sauerstoff und ohne jede Chemie verrottet. Dieses Verfahren spart nicht nur Zeit, sondern ist auch fei von Chemikalien,  anders als beim typischen Komposthaufen, der wesentlich länger rottet als der Kompost im Brikollaren-Verfahren, welches nur ca. 2 Monate dauert.

Auch Metalle werden auf dem Gelände aufgearbeitet, rund 10% darf Remondis davon behalten um es gewinnbringend zu nutzen.

Danach fuhren wir an einer Biodiselanlage vorbei, die seit 2006 auf dem Gelände vorhanden ist, hier werden Pflanzen- und Tierfette aufbereitet, um Kraftstoff herzustellen. Zwar darf noch kein eigen gewonnenes Tierfett aus der Tierkörperbeseitigungsanlage verwendet werden, da dieses zur Zeit noch geprüft wird, dennoch sind schon Rohre vorhanden, die das Tierfett von der Tierkörperbeseitigungsanlage zur Biodieselanlage bringen könnten, sobald dies erlaubt wäre.

Als nächstes führen wir zur Chemikalienfabrik, in der aus Altstoffen Mittel gegen Algenbildung in Kläranlagen erzeugt werden.

Neben der Chemikalienfabrik befindet sich der Wirbelschichtofen, dort werden flüssige und feste Stoffe zur Verbrennung angenommen und erst nach genauer Überprüfung der Substanzen (Reinheit, Ungiftigkeit) werden diese zur Einblasung in den Ofen freigegeben, wo sich dann auch flüssige und feste Stoffe vermengen und schließlich verbrannt werden. Die Werte, des in die Luft ausgestoßenen Qualmes, werden ständig überprüft. Liegen die Werte außerhalb des Rahmens müssen sofortige Maßnahmen erfolgen, um die Werte wieder in den Normalbereich zu bekommen, ansonsten wird das Kraftwerk durch die Aufsichtbehörde abgeschaltet.

An das Kraftwerk grenzt eine Kunststoffaufbereitungsanlage. Dort werden  die zu verwerten- den Kunststoffe gebrochen, danach gesiebt und schließlich thermisch behandelt. Kunststoffe sind in der Regel 6-8 mal zu verwenden. Nicht mehr zu verwendende Kunststoffe werden an andere Kraftwerke verkauft, die diese verbrennen dürfen.

Als nächstes sahen wir das Biomassekraftwerk. Dieses verbrennt Holz jeglicher Art und leistet 20 MW.

Zum Schluss wurde uns die Verarbeitung von alten Haushaltsgegenständen gezeigt. Dazu sind wir in eine große Halle gegangen, in der wir an einer Fernseherverarbeitung und an einer Kühlschrankverarbeitung vorbeikamen. Dort haben wir gesehen, in wie viele kleine Einzelteile ein Gerät zerlegt werden muss, damit die wertvollen Rohstofff am besten wiederverwertet werden können.

Dann fuhren wir wieder zu Anmeldung zurück, an der wir gestartet waren. Auf dem Weg kamen wir an der firmeninternen Tankstelle vorbei, die den selbst hergestellten Biodiesel an die eigenen  und auch externe LKW verkauft.

Wir verabschiedeten uns von Herrn Koppe, dem ehemaligen Betriebsratsvorsitzenden des Werkes  und wurden von unserem Bus nach Bochum zurück gebracht.
Marietta Schrank (Jahrgangsstufe 13)

Anschaulicher Politikunterricht zur Vorbereitung auf das Betriebspraktikum

Einen lebendigen Einblick in das Thema „Betriebliche Mitbestimmung“ bekamen wir, die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10, am Donnerstag, dem 25. 10. 07, als uns zwei Betriebsratsmitglieder der Firma Remondis im Politikunterricht besuchten, um über Mitbestimmung zu informieren und auf unsere Fragen zu antworten.

Zunächst hielt Eva Heckert, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende und zuständig für die Angestellten, einen kurzen, aber informativen Vortrag über die Firma Remondis, eines der größten Unternehmen der Wasser- und Kreislaufwirtschaft. Sie gab uns über Overheadfolien einen Überblick über die Geschäftsfelder der Rethmann – Unternehmensgruppe mit den Bereichen Wasser- und Kreislaufwirtschaft, Logistik und Bio – Industries. An Umsatz und Mitarbeiterzahlen verdeutlichte sie uns, dass die Firma Remondis ein aufstrebendes Unternehmen ist, das nicht nur in Europa sondern auch in Asien und Australien aktiv ist. Frau Heckert, selbst polnischer Abstammung, betonte, dass die Firma allein in Polen 38 Niederlassungen hat. Anschließend gab sie uns einen kurzen Einblick in die Firmengeschichte des 1934 gegründeten Unternehmens. 1969 übernahm Norbert Rethmann das Unternehmen, das 2005 in Remondis umbenannt wurde.

Nach dieser kurzen Einführung erläuterte uns Uwe Rakowski, Betriebsratsvorsitzender und zuständig für die Region West, wann und wie ein Betriebsrat (BR) gewählt werden kann, welche Aufgaben und Pflichten er hat, aber auch welche Rechte der BR wahrnehmen kann, um die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten. Er verdeutlichte, welche Mitbestimmungsrechte der BR z.B. bei Versetzungen  und Kündigungen hat und wie genau man die gesetzlichen Bestimmungen kennen muss, damit man keinen Fehler macht. Die Mitbestimmung wird im Betriebsverfassungsgesetz geregelt. Herr Rakowski betonte die Notwendigkeit einer guten Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und BR, die in seinem Fall auch gegeben sei. Seinen lebendigen Berichten konnte man entnehmen, dass ihm die Arbeit als BR Freude bereitet und er sich mit Engagement für die Arbeitnehmer einsetzt. Unsere Fragen wurden in dieser interessanten und informativen Stunde gut beantwortet. Während des Praktikums können wir nun in den Betrieben und Dienstleistungsunternehmen erkunden, ob es einen BR und eine Jugendvertretung gibt.

Wir danken Frau Heckert und Herrn Rakowski herzlich, dass sie sich die Zeit genommen haben, auf unsere Fragen zu antworten. Auch haben sie dadurch unsere Vorbereitung auf das Betriebspraktikum und die Arbeitswelt erhöht.
Kim Kadenbach, 10d

01.06.2008

Kunstausstellung der Heinrich-von-Kleist-Schule beim Partner Remondis

Zum Thema Müll erarbeiteten Die Schülerinnen und Schüler eine sehenswerte Ausstellung im "Pop-Art"-Stil

Ihre erste Kunstaustellung hat der Kurs "Mathematik und Kunst" der HvK unter der Leitung von Herrn Büsing am Sonntag, 1. Juni um 11 Uhr  in den Räumen des Partnerunternehmens Remondis an der Dieselstraße in Bochum-Gerthe mit einer Vernisage eröffnet. In  der Kantine des Unternehmens hatten die Schülerinnen und Schüler aus dem 9. Jahrgang ihr Werke wirkungsvoll zur Geltung bringen können.

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