Sekundarschule Bochum Südwest - Autohaus Wicke

WAZ vom 22.1.2014 Linden. Was gehört zum Wechsel einer Antriebswelle dazu? Wie werden Gebrauchtwagen für den Verkauf instand gesetzt? Acht Schülerinnen und Schüler der neuen Sekundarschule Südwest an der Dr.-C.-Otto-Straße in Linden erkundeten die Niederlassung von Autohaus Wicke an der Hattinger Straße. Werkstattmeister Dirk Hohscheid führte sie durch Werkstatt und Verkaufsbereiche. Die Werkstatt bot für Miryam (11), Celina (13) und Samira (11) die spannendsten Details. Gleichwohl kamen auch andere Bereiche bei den Mädchen der 6. Klassenstufe gut weg. „Der Neuwagenbereich gefällt mir, weil ich schicke Autos mag“, sagt Miryam lachend. Alex (11) zieht es mehr in die Werkstatt. „Ich liebe Technik und möchte gerne Autos bauen“, erklärt er. Am liebsten würde er gleich im Betrieb anfangen. Dirk Hohscheid freut sich, vertröstet ihn jedoch auf später: „Erst die Schulausbildung zu Ende bringen.“ Gegenseitige Besuche Das Hereinschnuppern der Schüler in die Arbeitswelt hatte einen Hintergrund. „Wir besiegeln hier die erste Ausbildungspartnerschaft der Sekundarschule Südwest mit einem Unternehmen“, betont Schulleiterin Ulrike Busse. In den Fächern Mathematik und Arbeitslehre/ Technik/ Wirtschaft gebe es bereits konkrete Vorstellungen für die Einbindung von Expertenwissen in den Unterricht sowie für Schülerbesuche im Unternehmen. Spannend ist der Besuch der Werkstatt des Autohauses Wicke..Foto: Gero Helm Die Kooperationsgespräche mit dem Autohaus im Rahmen des Kooperationsnetzes Schule-Wirtschaft (KSW) begannen im Herbst 2013. Einigkeit war schnell erzielt. Denn, so Niederlassungsleiter Uwe Gehrmann: „Wir haben seit Jahren ein gutes Miteinander mit der Hugo-Schultz-Realschule.“ Diese wird derzeit Teil der neuen Sekundarschule. Busse war zuvor dort Leiterin. Gutes Personal ist immer gefragt Uwe Gehrmann ist zudem überzeugt, dass diese Zusammenarbeit sehr hilfreich für sein Unternehmen ist: „Mit dem Praktikum geben wir Schülern Einblicke in die Arbeitswelt. Für uns ist das ein guter Weg, frühzeitig an gutes Personal zu kommen.“ Unter den Auszubildenden der letzten Jahre waren deshalb immer wieder Schulabgänger der Realschule. „Drei bis vier pro Jahr waren das zuletzt“, so der 53-jährige Niederlassungsleiter. Sein Paradebeispiel ist Jonathan Meyke, der 2004 seinen Abschluss machte. Er bekam sofort eine Lehre als Kfz-Mechatroniker. Meyke schloss nach bestandener Prüfung in 2008 die Lehre zum Automobilkaufmann an und arbeitet heute im neuen Gebrauchtwagenzentrum. Das KSW und die Industrie und Handelskammer (IHK) waren bei der Vertragsunterzeichnung zugegen. Thomas Gdanietz (IHK) betonte: „Diese Kooperation ist eine ideale Verbindung von Schule und Wirtschaft. Für die Schüler wird ihr theoretisches Wissen durch den Erwerb praktischer Fähigkeiten ergänzt.“ Wicho Herrmann

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